Charlotte Simon/Hannes Metnitzer

28.04. - 23.05.2020


Hannes Metnitzer

 

o.T., 2019, Stahlrohr/Gewebe

 

 

 

Der Würfel, ein Konstrukt  der Einfachheit, beladen mit Komplexität.  Er ist seiner Haut entblößt, zeigt seine ihn bestimmende Struktur. Der offene Würfels zeigt seine Skelettstruktur bestehend aus zwölf „linearen“ Elementen. Klarheit und Symmetrie sind seine Axiome.

 

Der Würfel ist mit unzählbaren Deutungs- und Interpretations- und Lesemustern „bespielt“, in unterschiedlichen Bereichen, von der Mathematik über Philosophie, Religion, Esoterik bis zur Bildenden Kunst. Die Herausforderung des Würfels liegt nicht in der Kompliziertheit der Details, sondern in der Komplexität der Zusammenhänge und Korrelationen.

 

Der auf seine aus Stahl-Kanten reduzierte Würfel ist der Gegenpart zu den weichen, sich bewegenden, filigranen und transparenten Geweben, die die Seitenflächen“ bekleiden“. Diese Kombination holt das Weiche, Fragile in die Arbeit, mit dem Ziel, wie einst die Architekten der Gotik, durch Wegnahme von Material und dem Aufschließen der geometrischen Form zu einer offenen, transparenten Raum-Wirkung zu gelangen.(Hannes Metnitzer)

 

o.T., Borsilikatglas, 2017


INT. BILDHAUERSYMPOSION TARRENZ 2018

Laufender Hund, stehend/liegend
Laufender Hund, stehend/liegend

Projekt: Kunst im Weinkeller

Metnitzer Hannes, o.T., 2017, Eisen     Fotos: Peter Elvin


Metnitzer Hannes

Kegelring

Epoxiharz/Pigment

30x30x15 cm